Institut für Medizinische Immunologie der Charité Berlin - Forschung für verbesserte Diagnostik und Therapie immunologischer Erkrankungen

Das Institut für Medizinische Immunologie (IMI) schafft mit seiner Arbeit eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung. Diese sogenannte translationale Forschung hilft dabei, Forschungsergebnisse in die klinische Arbeit zu übertragen.
In der Immundefekt-Ambulanz profitieren Patientinnen und Patienten direkt von dieser Erfahrung. In diesem speziellen Ambulanzbereich des Instituts werden jährlich über 1.000 erwachsene Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf Immunfunktionsstörungen (Immundefekte) und Infektionsneigung oder dem Chronic Fatigue Syndrom betreut.

Der Schwerpunkt des Instituts liegt in der Entwicklung neuer Konzepte für die Pathogenese von Immunerkrankungen sowie für ihre verbesserte Diagnostik und Therapie.

Forschung, Diagnostik und Kooperationen

Im Institut kooperieren grundlagen- und klinisch orientierte Forschungsgruppen im Verbund mit dem Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) miteinander, das ebenfalls von Institutsdirektor Prof. Dr. Hans-Dieter Volk geleitet wird. Eine weitere Forschungsgruppe ist die akkreditierte immundiagnostische Core Unit „Immunocheck“. Diese entwickelt und validiert Biomarkerteste in klinischen Studien und aus der eigenen klinischen Forschung heraus oder wendet diese im Auftrag für Dritte an.

Die Immundiagnostik findet in der Abteilung „Immunologie“ des Labors Berlin unter der Leitung von Herrn Prof. Volk statt. Dort werden jährlich mehrere tausend Immunstaten von ambulanten und stationären Patienten und Patientinenn der Charité, Vivantes und anderen großen Häusern Deutschlands erhoben.

Die enge Vernetzung des Institutes mit der Klinik spiegelt sich auch im Arbeitsbereich der interdisziplinären Gruppen wider (Molekulare Immunpathologie, Transplantationsmedizin, Experimentelle Neuroimmunologie).

Das Institut für Medizinische Immunologie bedindet sich am Campus Virchow-Klinikum (CVK)